Die ausführliche Testbeschreibung finden Sie unter diesem Link:
http://www.bitvtest.de/main.php?a=dl
Die einzelnen Prüfschritte sind hier als verkürzte Zitate aufgeführt. Sie dienen Ihnen zur Information, welche Anforderungen allgemein an eine barrierearme Website gestellt werden.
Informative Grafiken müssen mit Alternativtexten versehen werden. Die Alternativtexte sollen dieselbe Funktion oder denselben Zweck erfüllen wie das Bild.
Das kann bedeuten, dass der Alternativtext den abgebildeten Gegenstand im Detail beschreibt. Es kann aber auch sein, dass eine solche Beschreibung nicht erforderlich oder nicht möglich ist. Dann wird der Alternativtext in der Regel den abgebildeten Gegenstand bezeichnen.
Bei Verwendung von serverseitigen Imagemaps müssen alternative Eingabemöglichkeiten angeboten werden.
Für visuelle Videoinhalte muss eine Audiodeskription als Alternative bereitgestellt werden.
Grafiken vor wechselndem Hintergrund erkennbar
Informative Grafiken sollen vor wechselnden Hintergrundfarben erkennbar bleiben. Bei Grafiken mit transparentem Hintergrund ist dies häufig nicht gewährleistet.
Valides HTML
Eine saubere HTML-Syntax vereinfacht Browsern oder Screenreadern den Umgang mit der Seite.
Aufgrund einer fehlenden DOCTYPE-Definition validiert die Seite nicht
Schriftgröße variabel
Die Größe von Schriften soll in relativen Maßangaben festgelegt sein.
Benutzer sollen die Schriftgröße nach ihren Bedürfnissen einstellen können. Vor allem für ältere und leicht sehbehinderte Nutzer ist das wichtig.
Das Layout der Seite (inklusive Layouttabellen) soll flexibel sein. Es soll sich auch geringen Auflösungen anpassen können, ohne dass es zu Überlagerungen kommt.
Auch die Verwendung des horizontalen Scrollbalkens sollte vermieden werden. Praktisch nicht lesbar ist längerer Fließtext, wenn bei jeder Zeile der horizontale Scrollbalken nach links und rechts verschoben werden muss.
Sprachwechsel im Text müssen mit dem Lang-Attribut markiert werden.
Screeenreader verwenden Wortlisten, in denen die Aussprache der Wörter festgelegt ist. Wenn ein fremdsprachiger Text ausgezeichnet ist, weiß der Screenreader, welche Wortliste er verwenden soll, er kann den Text korrekt vorlesen.
Mögliche Anwendungen der Strukturelemente für Tabellen:
Wenn Tabellen zwei oder mehr logische Ebenen von Zeilen- oder Spaltenüberschriften haben, sollen die Datenzellen über Markup den Überschriften zugeordnet werden.
Der Geltungsbereich von Tabellenüberschriften soll über das Scope-Attribut definiert oder die einzelnen Zellen über IDs ihren Überschriften zugeordnet sein.
Es gibt bislang keine angemessene Unterstützung dieser Anforderung durch Entwicklungswerkzeuge oder Browser. Zu empfehlen ist also eher die Vermeidung von Tabellen mit mehreren logischen Ebenen.
Ältere Browser, insbesondere Netscape 4, unterstützen Stylesheets nicht oder nur mangelhaft. Auch für Benutzer von mobilen Browsern mit kleinem Display ist die einfache, lineare Darstellung in der Regel besser geeignet als das für normale Bildschirme vorgesehene Layout des Anbieters. Daher soll der Inhalt auch ohne das vom Webanbieter vorgegebene Stylesheet vernünftig geordnet und gut zu lesen sein.
Die direkte Einbindung von Abbildungen in Frames soll vermieden werden, weil Attribute der eingebundenen Abbildungen, einschließlich einem möglicherweise vorhandenen Alternativtext bei Wechsel der Abbildung nicht aktualisiert werden.
Nach Abschalten von Skripten soll die Seite weiterhin funktionsfähig sein. Die wesentlichen Inhalte sollen weiterhin vorhanden sein, Navigations- und Formularelemente sollen funktionieren. Von Skripten erzeugte Inhalte müssen durch ein gleichwertiges alternatives Angebot zugänglich gemacht werden. Browser, die keine Skripte verarbeiten, werten den NOSCRIPT-Bereich aus. Hier kann ein Link zu einem gleichwertigen Inhalt angeboten werden.
Screenreader haben Schwierigkeiten mit Skripten. Auch ältere Browser können Skripte unter Umständen nicht verarbeiten. In vielen Institutionen werden Skripte aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.
Flackernde Bildschirmelemente können bei Nutzern mit photosensitiver Epilepsie Anfälle auslösen.
Viele Benutzer haben Schwierigkeiten, Seiten zu nutzen, die mit flackernden, blinkenden oder sich bewegenden Elementen ausgestattet sind. Solche Elemente ziehen die Aufmerksamkeit des Benutzers auf sich. Der Benutzer kann sich möglicherweise nicht auf andere Elemente des Webauftritts konzentrieren.
Bei einigen neueren Browsern kann der Benutzer das Flackern von Inhalten abschalten. Der Microsoft Explorer bietet diese Möglichkeit jedoch nicht.
Viele Benutzer haben Schwierigkeiten, Seiten zu nutzen, die mit flackernden, blinkenden oder sich bewegenden Elementen ausgestattet sind. Solche Elemente ziehen die Aufmerksamkeit des Benutzers auf sich. Der Benutzer kann sich möglicherweise nicht auf andere Elemente des Webauftritts konzentrieren.
Bei einigen neueren Browsern kann der Benutzer das Blinken von Inhalten abschalten. Der Microsoft Explorer bietet diese Möglichkeit jedoch nicht.
Viele Benutzer haben Schwierigkeiten, Seiten zu nutzen, die mit flackernden, blinkenden oder sich bewegenden Elementen ausgestattet sind. Solche Elemente ziehen die Aufmerksamkeit des Benutzers auf sich. Der Benutzer kann sich möglicherweise nicht auf andere Elemente des Webauftritts konzentrieren.
Interaktive bewegte Inhalte können für Benutzer mit motorischen Einschränkungen problematisch sein.
Bei einigen neueren Browsern kann der Benutzer bewegte Inhalte einfrieren. Der Microsoft Explorer bietet diese Möglichkeit jedoch nicht.
Die Autoaktualisierung kann das Vorlesen der Seite stören. Visuell macht sie sich vielleicht überhaupt nicht bemerkbar, weil nur bestimmte Details verändert worden sind. Im Prinzip ist aber die Seite oder ein Teil der Seite neu geladen worden. Wenn der Screenreader damit nicht zurechtkommt, fängt er zum Beispiel immer wieder aufs Neue am Anfang der Seite an vorzulesen.
Bei vielen Browsern kann der Benutzer die Autoaktualisierung abschalten. Der Microsoft Explorer bietet diese Möglichkeit jedoch nicht.
Serverseitige Imagemaps sind nicht per Tastatur bedienbar, aktive Bereiche von serverseitigen Imagemaps können nicht mit Alternativtexten versehen werden.
Viele Webseiten erleichtern Mausbenutzern die Bedienung, indem sie darauf reagieren, dass der Mauszeiger sich über einem Link befindet. Dann ändert sich zum Beispiel die Text- oder Hintergrundfarbe oder der Linktext wird unterstrichen.
Für Tastaturbenutzer sind solche grafischen Hervorhebungen besonders nützlich, denn es ist oft schlecht zu erkennen, welches Element gerade im Fokus ist (die meisten Browser markieren das nur mit einem feinen gestrichelten Rahmen). Wenn aber die Position des Fokus nicht deutlich ist, ist es sehr schwierig, die Seite zu bedienen.
Beim Laden der Seite sollen nicht zusätzliche Fenster geöffnet werden. Ziele von Links sollen nicht ohne entsprechende Ankündigung in neuen Browserfenstern geöffnet werden.
Die Öffnung neuer Fenster kann die Orientierung des Benutzers beeinträchtigen. Das gilt ganz besonders für blinde und sehbehinderte Benutzer. Sie bemerken möglicherweise nicht, dass ein neues Fenster geöffnet worden ist. Der Überblick kann verloren gehen, möglicherweise wird dann das falsche Fenster (mit der History der bislang besuchten Seiten) geschlossen.
Bei einigen neueren Browsern kann der Benutzer festlegen, dass Linkziele nicht in neuen Fenstern geöffnet werden sollen. Der Microsoft Explorer bietet diese Möglichkeit jedoch nicht.
Screenreader verbinden Beschriftungen nach festen Regeln mit den Eingabefeldern von Formularen. Die Einhaltung der Gestaltungsvorgaben für Formulare sorgt dafür, dass dabei nichts schief läuft.
Die Bedienung des Formulars wird durch die Einhaltung verbreiteter Regeln unterstützt und erleichtert. Der Benutzer ist mit der Anordnung der Formulare vertraut, er kennt sie bereits aus anderen Zusammenhängen.
Elemente veralten, weil das Konzept von HTML weiterentwickelt und verändert wird. Neuere Spezifikationen der HTML betonen zum Beispiel die strikte Trennung von Inhalt und Gestaltung der Seite. Elemente, die einer solchen Trennung entgegenstehen, werden aus der Spezifikation entfernt, sie sind überholt.
Eine alternative Textversion ist eine "Sonderlösung", die nicht der Definition von Gleichstellung im Sinne des Gleichstellungsgesetzes entspricht.
Sie ist eine klassische Lösung für Blinde. Für Senioren, die große Schrift brauchen und mit der Maus nicht mehr klar kommen ist sie zum Beispiel keine Lösung.
Frames sind mit sinnvollen Titeln und Namen zu versehen, um Navigation und Identifikation zu ermöglichen.
Der Titel des Frames entspricht dem TITLE-Attribut. Das in der Programmierung gebräuchliche NAME-Attribut wird ebenfalls ausgewertet. Der Titel soll entweder das NAME-Attribut wiederholen, oder den Zweck oder Inhalt des Frames in einem kurzen Satz beschreiben. Der Titel ist auf etwa 150 Zeichen zu begrenzen.
Browser wie Lynx sowie Screenreader stellen die Frames und das Frameset als einzelne Fenster dar. Der Anwender muss den Inhalt und Zweck der Frames nacheinander erkunden. Die Navigation wird erleichtert, wenn die Frames aussagekräftig benannt sind.
Eine sinnvolle Bezeichnung ist wichtig zur Orientierung mit Screenreadern und älteren Browsern, die nicht alle am Bildschirm angezeigten Frames gleichzeitig wiedergeben können.
Ältere Browser und einige Screenreader werten das NAME-Attribut für die Bezeichnung der Frames aus, da dieses für die Programmierung benötigt wird und darum häufig vorhanden ist. Neuere Screenreader nutzen das in der WCAG-Spezifikation verlangte TITLE-Attribut. Sie sprechen beim Umschalten zwischen den Frames mit den Tastenkürzeln des IE den Titel des aktiven Frames aus.
Der Aufbau der Frames ergibt sich problemlos aus den Titeln und Namen oder er wird durch entsprechende Erläuterungen verständlich gemacht.
Gruppierung grosser Informationsblöcke
Absätze, Gruppen von Formularelementen und tabellarische Daten sind mit geeigneten Strukturelementen ausgezeichnet.
Gruppen von Formularelementen mit <fieldset> oder mithilfe von Überschriften strukturieren
für tabellarische Daten table verwenden
Absätze sind mit p ausgezeichnet
Label mit Formularelementen verknüpft
Label mit Formularelementen verknüpft
Beschriftungen (Label-Tags) sollen über das entsprechende Markup (das For-Attribut) mit den Eingabefeldern verbunden sein, zu denen sie gehören.
Der Dokumenttitel bezeichnet die Seite. Browser zeigen den Dokumenttitel in der Kopfzeile an, er ist ein wichtiges Auswahlmittel. Auch Suchmaschinen verwenden den Dokumenttitel für die Indexierung von Seiten.
Indizien für klare Navigation: